Das Ursache-Wirkung-Prinzip in der Markenführung
Angesichts der erheblichen Bedeutung, die die Marke heute für den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens hat, ist es geboten, rational mit ihr umzugehen und sie mit strikten und nüchternen Methoden zu führen, konsequent nach dem Ursache-Wirkung-Prinzip. Die Wirkung einer Marke wird erkennbar an dem guten Ruf, der ihren Produkten vorauseilt, an ihrem öffentliches Ansehen und ihrem Image. Je größer diese Wirkung ist, desto größer ist die Wettbewerbskraft der Marke. Die zentralen Fragen der Markenführung lauten also: Durch welche Leistungen werden die Wirkungen einer Marke im Einzelnen erzeugt? Und was ist zu tun, um die Erfolgsursachen zu sichern und weiter zu stärken? Diese Managementaufgabe reicht in sämtliche Bereiche hinein. Sie betrifft sowohl Prozesse im Unternehmen selbst als auch die Zusammenarbeit mit Lieferanten, Handelspartnern und Werbeagenturen. Die folgenden Artikel beschäftigen sich systematisch mit den verschiedenen Aspekten dieses Themas. Die Serie wird fortlaufend ergänzt.
- Starke Marken fallen nicht vom Himmel
- Die Marke in der Wertschöpfungskette
- Der richtige Fokus in der Markenführung: Warnung vor drei Missverständnissen
- Gibt es eine Kausalität in der Markenführung?
- Markenführung heißt: Ursachen und Wirkungen in Beziehung setzen
- Alle Kunden-Kontaktpunkte aktivieren
- Probleme mit zu starren Markenregeln
- Wirksames Marken-Controlling beginnt im Unternehmen